


Vor langer Zeit war Feuer machen noch aufregend. Jetzt ist es wieder so weit!
Der Grund für die wachsende Beliebtheit des Heizens mit Holz liegt in der drastischen Verteuerung fossiler Energieträger wie Öl und Gas. Stückholz als Energielieferant ist im Vergleich günstiger.
Ein Ofen spendet Wärme und Wohlbehagen, doch dieses Wohlbehagen kann schnell zum Unbehagen werden. Ob eine Feuerstätte umweltfreundlich oder umweltbelastend wirkt, hängt im Wesentlichen von ihrer Bedienung und der Art des Brennstoffes ab.
Inzwischen ist die Anschaffung von Brennholz kein Problem mehr. Viele Brennstoffhändler bieten neben Kohle auch den Brennstoff Holz an. Auf fast jedem Baumarkt und an vielen Tankstellen erhält man abgepacktes Brennholz in handlichen Netzen. Diverse andere Händler z.B. Getränkehändler oder Supermärkte haben das abgepackte Brennholz im Angebot.
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Brennholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort vor dem Lagern gespalten! Das Austrocknen des Holzes wird so wesentlich gefördert. Brennholz sollte vor dem Verbrennen zwei Jahre luftig, vor Regen geschützt gelagert werden. Danach hat das Holz nur noch max. 15-20% Restfeuchte. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm.
Der Heizwert des Holzes hängt sehr stark von der Holzfeuchtigkeit ab. Je feuchter das Holz ist, umso niedriger ist sein Heizwert. Das im Holz enthaltene Wasser muss bei der Verbrennung verdampft werden. Und da zum Wasser verdampfen bekanntlich viel Energie notwendig ist, geht mit steigendem Wassergehalt des Holzes immer mehr der enthaltenen Energie dafür verloren.
Holzpellets sind Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz, meist Sägespäne oder Hobelspäne aus holzverarbeitenden Betrieben. Sie werden unter hohem Druck erzeugt. Der holzeigene Stoff Lignin fungiert dabei als natürliches Bindemittel. Durch ihre geringe Restfeuchte besitzen Holz-Pellets einen extrem hohen Heizwert, bei minimalen Emissionen - so bleibt nach der Verbrennung auch entsprechend wenig Asche zurück.
Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Holzbriketts ("Presslinge") aus heimischen Wäldern sollen ihre Festbrennstoff-Konkurrenz mit unerreichbaren ökologischen Vorteilen übertreffen, ohne in der Anwendung - und im Preis - anspruchsvoller zu sein. Der neue Brennstoff ist in Österreich und in der Schweiz seit einiger Zeit bekannt.
Der Energievergleich einzelner Brennstoffe ist oftmals recht schwierig. Man kann nicht einfach den Preis für Erdgas mit dem Preis für 1 Liter Flüssiggas vergleichen. Oft werden Brennstoffe nach unterschiedlichen Einheiten abgerechnet. So werden Holzpellets in Kilogramm, Heizöl und Propan in Litern angegeben. Die Gaszähler zählen in Normkubikmetern, Flüssiggastanks werden nach Tonnen benannt. So fasst ein 1,2 Tonnen Tank etwa 2300 Liter Propan.
Spätestens wenn der Öltank leer ist oder die Gasrechnung ansteht bzw. die jährliche Abrechnung der Heizkosten fällig wird, macht sich der Hausbesitzer oder Mieter angesichts der rasant steigenden Energiepreise Gedanken über alternative Möglichkeiten zur Beheizung der eigenen vier Wände.
Wer heute baut oder sein Haus modernisiert wird eine Heizung wählen, die auch morgen den hohen Ansprüchen der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit genügt. Ein erheblicher Teil der Bauherren hat den Verzicht auf einen Schornstein später bereut.
Es muss schnell ein Schornstein her, unkompliziert im Aufbau und billig soll er sein. Manch einer greift dann zu einem einschaligen Schornstein aus Leichtbetonsteinen. Damit sind bauliche Probleme vorprogrammiert.
Die moderne Wohnraumheizung wird heute überwiegend über die Warmwasser-Zentralheizung realisiert. Vielen Menschen fehlt bei dieser Errungenschaft jedoch das Gefühl der vom offenen Feuer ausgehenden Strahlungswärme. Für viele ist auch das vom sichtbaren Flammenerlebnis ausgehende Empfinden von Behaglichkeit und Geborgenheit unentbehrlich.
In letzter Zeit wurde in den Medien über eine drohende Zwangsstilllegung beziehungsweise Filterpflicht für Kamin- und Kachelöfen berichtet. Durch die sehr verkürzte Darstellung ist der Eindruck entstanden, dass es sich um eine generelle und sofortige Pflichtmaßnahme für alle Geräte handelt.